Tartes flambées au feu de bois - FLAMMEKUECHE

Die Flammenkuchen

Traditioneller Flammenkuchen

( Belag aus Quark und saure Sahne, gehackte Zwiebeln, Schinkenspeck )

Gratinierter Flammenkuchen

(Belag aus Quark und saure Sahne, gehackte Zwiebeln, Schinkenspeck, Reibkäse)

Flammenkuchen Forestière

(Belag aus Quark und saure Sahne, gehackte Zwiebeln, Schinkelspeck, Champignons, Reibkäse)

Flammenkuchen mit Grieben

(Belag aus Quark und saure Sahne, gehackte Zwiebeln, Grieben)

Dessert Flammenkuchen mit Äpfeln

(süßer Quark, Äpfel, Zucker, Zimt)
mit Calvados oder Armagnac flambiertc


Zutaten und Vorbereitung des Flammenkuchens

100 g Brotteig - 130 g Quark - 1dl saure Sahne
10g Mehl - 1 TL Salz
2 EL Rapsöl - 70 g geräucherter Schinkenspeck
70 g feingehackte Zwiebeln


Den Teig so dünn wie möglich ausrollen und auf eine Holzplatte legen. Den Belag mit den vorgemischten Gewürzen auftragen. Die Speckwürfel und Zwiebeln gleichmäßig darauf verteilen. In den heißen Holzofen schieben und 1-2 Minuten zwischen den Flammen backen lassen. Sofort nach dem Backen mit einem gutem Elsässischen Wein genießen.


Der „Flammekueche“ im Elsass

Auf dem Land, auf den Bauernhöfen erinnert man sich gern auch wenn mit Nostalgie an den großen Familienfeiern wo man die Flammenkuchen genoss. Es war immer eine kleine herzliche Feier. Die Bäuerin bereitete die wöchentliche Ration an Brot das seine Frische eine Woche lang behielt.
Meistens nutzte man die Gelegenheit um ein paar Kougelhopf (Gugelhupf) oder Kekse zu backen. Um den Ofen aufzuheizen brauchte man mehrere Stunden und eine Menge Holz. Es war ein guter Anlass um den Flammenkuchen zu kosten. Wenn der Ofen heiß war, wurde der Flammenkuchen mit Hilfe einer Holzschaufel in den Ofen hineingelegt und von den Flammen abgeschleckt (daher der Name).
Wenn der Flammenkuchen gebacken und geschnitten war, nahm sich jeder ein Stück und aß es mit den Händen. Man servierte es mit einem Weißwein aus dem Krug und ein randvolles Glas Schnaps .